65 Jahre stoba: Wie Zukunft entsteht 

65 Jahre stoba stehen für Erfahrung, Entwicklung und Veränderung. Gleichzeitig blickt stoba in diesem Jahr auf 40 Jahre Ausbildung am Standort Backnang zurück.

 Im Mittelpunkt dieser Jubiläen soll jedoch nicht der Blick in die Vergangenheit stehen, sondern vielmehr die Frage, wie Zukunft entsteht, wo sie im Arbeitsalltag spürbar wird und wer sie gestaltet. Denn hinter stoba stehen Menschen, die das Unternehmen Tag für Tag weiterentwickeln. 

Diese Perspektiven werden in Gesprächen zwischen Geschäftsführern, Auszubildenden und Mitarbeitenden sichtbar. Sie zeigen, was stoba ausmacht – heute und vor allem in Zukunft.  

Lernen verbindet – über Generationen und Kontinente hinweg  

Dass Lernen bei stoba eine zentrale Rolle spielt, zieht sich durch alle Gespräche. Für Nora Baumann, Auszubildende zur Industriekauffrau im zweiten Lehrjahr in Backnang, ist das ganz selbstverständlich: „Wenn ich an stoba denke, denke ich zuerst an Lernen.“ 

Für sie ist stoba ein Ort, an dem Wissen nicht mit der Ausbildung endet, sondern durch Erfahrung, Austausch und Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen stetig wächst.  

Diese Ansicht teilt auch Dr. Shiqing Fang, Geschäftsführer am Standort in Yantai: „stoba gibt Mitarbeitenden die Chance, sowohl Dinge als auch sich selbst zu entwickeln.“ Karrierewege entstehen dabei oft praxisnah – durch Ausprobieren, Verantwortung und gemeinsames Lernen. „Learning by doing ist bei uns kein Schlagwort, sondern Realität“. 

Was stoba ausmacht: Vielfalt, Austausch und Wertschätzung 

An das Thema Lernen knüpfen Yannis Melinat (Vertrieb & Logistik, Weinstadt), Harald Barth (Technologie & Innovation, Charleston) und Simon Mohr (Projektmanagement, Memmingen) an. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln beschreiben sie, was stoba für sie ausmacht. 

Harald Barth bringt seine Sicht auf stoba in drei Begriffen auf den Punkt: „Herausforderungen, Wertschätzung und Erfolg.“ Die anderen beiden ergänzen, dass für sie insbesondere die Vielfalt an Aufgaben, die kontinuierliche Weiterentwicklung sowie der standort und bereichsübergreifende Austausch eine wichtige Rolle spielen. 

„Ganz wichtig ist für mich außerdem die gegenseitige Wertschätzung“, sagt Simon Mohr. Ein Aspekt, den auch Shiqing Fang betont: „Es braucht Respekt gegenüber Menschen und der Arbeit anderer. Wenn wir das wirklich verstehen, verschwinden viele Konflikte von selbst.“ 

Wo Zukunft greifbar wird: Ausbildung und internationale Zusammenarbeit 

„Zukunft“ ist bei stoba nicht nur ein Schlagwort, sondern wird an vielen Stellen konkret sichtbar. Yannis Melinat, dessen Weg bei stoba ebenfalls mit einer Ausbildung begonnen hat, betont: „Für mich zählt da auf jeden Fall die Ausbildung dazu.“ 

 

 

 

Harald Barth stimmt zu: „Wir brauchen gut ausgebildete, hochmotivierte Kräfte, die wir integrieren müssen, um langfristig weiterzukommen.“ Dass genau diese Motivation bereits heute bei vielen jungen Mitarbeitenden vorhanden ist, zeigen die Gespräche mit Nora Baumann und Julian Walton, Auszubildender zum Mechatroniker im dritten Lehrjahr in Backnang. Beide möchten sich weiterentwickeln, Verantwortung übernehmen und aktiv mitgestalten. 

Welche Rolle dabei internationaler Austausch spielt, zeigt Julians Erfahrung am Standort Small Dole. Für ihn war ein zweiwöchiger Aufenthalt in England ein besonderes Erlebnis: „Das war mit Abstand das Highlight meiner bisherigen Zeit bei stoba. Ich habe viel gesehen und mitgenommen – und am Ende haben wir sogar den ein oder anderen Prozess für Backnang übernommen.“ 

Markus Krizsmann, Geschäftsführer am Standort Small Dole, sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Zukunft: „Euer Ausbildungsprogramm in Backnang ist wirklich stark. Genau diese Kombination aus guter Ausbildung und internationalem Austausch bringt uns weiter.“ 

Das 40-jährige Bestehen der Ausbildungsabteilung in Backnang zeigt, wie lange diese Haltung bei stoba bereits gelebt wird. 

Projekte und Technologien als Zukunftsbausteine 

Gleichzeitig sind sich alle einig, dass sich Zukunft in den zahlreichen Projekten und Technologien zeigt, an und mit denen stoba arbeitet. Dazu gehören beispielsweise Halbleiteranwendungen und Elektrolyseure. Aber auch KI, Robotik und Automatisierung sind bei stoba von Bedeutung – in der eigenen Fertigung als auch in der Rolle als Technologiepartner für andere Unternehmen. 

Für Markus Kriszmann ist klar: Automatisierung und Technologie schaffen Freiräume und ermöglichen wertschöpfende Arbeit. „Und darauf wird es in Zukunft ankommen.“ 

Ein verbindendes Fazit 

Was aus allen Gesprächen deutlich wird: Märkte verändern sich, Anforderungen steigen. Umso wichtiger sind Mut zur Veränderung, technologische Weiterentwicklung, der Austausch zwischen Generationen und Standorten sowie der gemeinsame Anspruch, Dinge kontinuierlich besser zu machen. 

So gestaltet stoba Zukunft – jeden Tag.

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